Die Regionale 2025 hat gezeigt, wie viel im Limmattal in Bewegung ist. Hinter ihr steht der Verein «Regionale Projektschau Limmattal», getragen von 16 Gemeinden, sowie den Kantonen Aargau und Zürich. Ziel war es, die Entwicklung des Tals gemeinsam und mit Blick auf kommende Generationen zu gestalten.
Zwischen Mai und Oktober 2025 wurde sichtbar, was über Jahre gewachsen ist: zahlreiche Projekte, die Lebensqualität, Zusammenhalt, Kultur und Entwicklung von Landschaft und Freiräumen fördern. Die Regionale 2025 hat viele dieser Vorhaben angestossen, begleitet und bekannt gemacht – und damit verdeutlicht, wie vielfältig das Limmattal heute ist.
Projekte im Fokus
Das Projekt «ART FLOW», initiiert vom gleichnamigen Verein und unterstützt durch das Amt für Städtebau der Stadt Zürich, macht das gesamte Limmattal seit 2023 zur offenen Kunstgalerie. Rund 30 Werke von Kunstschaffenden aus dem In- und Ausland sind in Bahnhöfen, auf Plätzen und entlang von Wegen zu sehen. Der öffentliche Raum wurde zur Bühne, die Bevölkerung zur aktiven Betrachterin. Das Projekt läuft noch bis Anfang 2026 und hat viele Gespräche über das Zusammenleben und die Gestaltung der Region angeregt.
Mit «Fahr Erlebnis» ist beim Kloster Fahr ein Ort entstanden, an dem Landwirtschaft, Natur und Gastfreundschaft zusammentreffen. Familien, Schulklassen und Ausflüglerinnen und Ausflügler können hier Landwirtschaft direkt erleben – etwa im Hofladen, auf der Stallbühne oder entlang des neuen Lernpfads. Für 2026 ist zudem die Wiedereröffnung des Restaurants «Zu den Zwei Raben» geplant.
Der Landschaftskorridor Hüttikerberg-Sandbühl verbindet die Gemeinden Spreitenbach, Dietikon, Oetwil an der Limmat und Würenlos. Ziel ist ein zusammenhängender Agrarpark, der Landwirtschaft, Erholung und Gewerbe sinnvoll verbindet. Erste konkrete Massnahmen wurden 2025 umgesetzt: Panorama-Sitzbänke und kombinierte Liege- und Tischgruppen laden entlang der Limmat zum Verweilen ein. In Oetwil an der Limmat wurden die historischen Trockensteinmauern am Rebhang Girhalden restauriert, und auf einem Feld des Biohofs Fondli entsteht ein Agroforst – eine Anbauform, die Gehölze und Ackerbau kombiniert. Weitere Massnahmen folgen 2026.
Ein Fazit – und ein Anfang
Auch Würenlos war Teil dieses gemeinsamen Projekts und hat mit seiner Beteiligung dazu beigetragen, das Limmattal als vernetzte und lebendige Region zu stärken. Mit der Regionalen 2025 ist ein Fundament gelegt, auf dem Gemeinden, Initiativen und Menschen weiter aufbauen können – mit neuen Ideen für ein Limmattal, das sich gemeinsam weiterentwickelt.