Häufig gestellte Fragen zum Standort Alterszentrum

Landerwerb Zentrumswiese und "Wiemel"

Die Gemeinde hat über die vergangene 40 Jahre in beiden Gebieten durch Tausch und Kauf Land erworben.

Der Hauptteil des Landes der Zentrumswiese erfolgte durch Landabtausch. Der Landerwerb hatte einerseits die Erhaltung der Grünfläche im Dorfkern und andererseits die Möglichkeit zum Bau eines Alterszentrums zum Zweck. Die Wiese steht heute etwa je zur Hälfte im Eigentum der Einwohnergemeinde und der Ortsbürgergemeinde. Den grössten Teil der Fläche erwarben Einwohner- und Ortsbürgergemeinde Mitte der 1980-er Jahre durch Tausch. 2000 und 2012 erwarb die Einwohnergemeinde zwei Parzellen für insgesamt rund 2,6 Mio. Franken. Will die Gemeinde das Alterszentrum auf der Zentrumswiese bauen lassen, dann müsste sie von der Ortsbürgergemeinde noch eine Landfläche im Wert von ca. 1,2 Mio. Franken erwerben - oder abtauschen mit der Ende 2012 erworbenen Parzelle 4729.

Für den Landerwerb im "Wiemel" zahlte die Gemeinde zwischen 1989 und 2001 rund 4,6 Mio. Franken. Dieses Land wurde für die Erweiterung der Sportanlage "Ländli" erworben, welche jedoch wegen diverser Beschwerdeverfahren nicht realisiert werden kann. Das Land befindet sich in der Zone für öffentliche Bauten (ÖB-Zone). Der Landerwerb erfolgte nicht in der ursprünglichen Absicht zur Erstellung eines Alterszentrums. Weil heute feststeht, dass ein Sportplatz in diesem Gebiet ausgeschlossen werden darf, steht das Land für andere öffentliche Nutzungen zur Verfügung, also auch für den Bau eines Alterszentrums.

 

 

Busanbindung "Wiemel"

Es wäre möglich, den "Wiemel" mit der RVBW-Buslinie 11 (Ortsbus) zu verbinden. Die Busschlaufe via Parkplatz Schwimmbad wäre im Grundzug schon vorhanden. Die Kosten dazu wurden nicht erhoben. Mit der neuen Haltestelle wäre eine Änderung des Fahrplans erforderlich, was in erster Linie Sache der Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen wäre.

 

 

Planungskosten

Die Gemeinde hat für die Zentrumswiese und für den "Wiemel" etwa gleich viel Gelder für Planungs- und Verfahrenskosten ausgegeben (in etwa je 600'000 Franken). Währenddem mit den Ausgaben für Planungen auf der Zentrumswiese u. a. der Masterplan "Zentrum Würenlos" und der Gestaltungsplan "Dorfzentrum" (noch pendent) erstellt wurden, welche einen Gegenwert darstellen, sind die Kosten, welche für Projektierung und Beschwerdeverfahren für die Sportanlagenerweiterung "Ländli" ausgegeben wurden, vollumfänglich verloren.

 

 

Nutzung der Zentrumswiese mit / ohne Alterszentrum

Die Zentrumswiese soll der Erholung dienen und ein Begegnungsort werden. Dieses Ziel verfolgt man in Würenlos seit rund 30 Jahren. Im Falle der Bebauung mit einem Alterszentrum würde die noch verbleibende Restfläche dafür verwendet. Wird das Alterszentrum nicht auf der Zentrumswiese gebaut, so würde voraussichtlich die Fläche zwischen Rössliweg und Furtbach als grüne Oase erhalten bleiben und stände für Erholung und Begegnung zur Verfügung. Bislang wurde die Zentrumswiese - mit Ausnahme des Dorffestes Würenlos 2012 - noch praktisch nie von der Öffentlichkeit benützt. Weil sich die Planung bis anhin immer auf das zu realisierende Alterszentrum konzentrierte, wurden auch noch nie Sitzbänke oder ein Spielplatz erstellt. Dies wäre jedoch - in einfacherem (finanziellen) Rahmen - relativ rasch umsetzbar. Es ist denkbar, aber nicht zwingend, die Wiese speziell zu gestalten. Die Zentrumsscheune soll - als Übergang zur Mühlegasse - erhalten bleiben und mittelfristig kulturellen Zwecken dienen.